Wer die Faktenchecks nur abwertet oder verschiebt, zeigt damit, dass er Fakten scheut - das ist das Verhalten von Verschwörungstheoretikern!
Transparenz und Faktenchecks sind für mich keine populistische Politik - sondern verantwortungsvolle Kommunalpolitik. Wenn das dann schon mit der AFD verglichen wird, dann läuft etwas schief in der politischen Debatte.
Die Samtgemeinde steht vor schwierigen Zeiten und gleichzeitig großen Aufgaben. Perfekte Politik kann keiner versprechen und wird auch nicht unbedingt erwartet. Bürger erwarten Ehrlichkeit und Klarheit!
Wie kann es dann sein, dass man von einem neuen Freibad redet und Hoffnung macht, aber keine Finanzmittel wohl im Haushaltsplan 2026–2029 dafür vorsieht. Das zu benennen soll Populismus sein?
Arrogant wird häufig gesagt, wenn jemand selbstbewusst auftritt, klare Fakten auf den Tisch legt, sich nicht hinter Verwaltung und Floskeln versteckt - und nicht nur eine Meinung hat, sondern Ahnung.
Wo Fakten unbequem werden, tauchen plötzlich persönliche Vorwürfe auf. Das ist leider so in der Politik. Bereichern kann sich nur, wer ein Amt übernimmt, dem er nicht gewachsen ist.
Ich kandidiere nicht, um etwas aus der Samtgemeinde herauszuholen - sondern um mehr für sie und die Bürgerinnen und Bürger herauszuholen.
Warum Faktenchecks?
Doch die Medienlandschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten massiv verändert. Sparzwänge haben dazu geführt, dass insbesondere über die Kommunalpolitik nur über das, was stattgefunden hat, berichtet werden kann. Für kritisches Hinterfragen fehlt die Zeit. Das ist kein Vorwurf, sondern Fakt.
Diese kompakten Darstellungen auf einer Seite können nicht jede Nuance darstellen. Sie sollen zur eigenen kritischen Reflexion des Themas anregen - für alle Bürger*innen. Dazu zählen insbesondere auch die politischen Amtsträger*innen.
Erfahren Sie mehr
2) Die Vorlagen im Ratsinformationssystem geben die Sachverhalte nicht umfassend und kritisch wieder.
zu Punkt 1 Abs. 1:
gilt analog auch für Kommunalpolitiker
Warum dieser Faktencheck?
Der kommunalpolitische "Stabilitätswürfel" ermöglicht eine faktenbasierte Bewertung von Amtsträgern und Kandidaten – anhand von drei entscheidenden Dimensionen.
Dass das funktioniert, lässt sich einfach prüfen:
Man betrachtet aktuelle Amtsinhaber entlang dieser drei Achsen und vergleicht das mit der Zufriedenheit vor Ort. Schnell wird deutlich, wo Stärken fehlen oder das Gleichgewicht nicht stimmt.
Das Problem: Diese Erkenntnis kommt oft erst nach der Wahl.
Dieser Faktencheck hilft, genau das vorher zu erkennen. Schon bei der Aufstellung der Kandidaten. Besonders schwierig ist es natürlich bei Kandidaten, die nicht aus der Kommune kommen; die man nicht kennt. Politik ist dann oft nicht transparent.
Gerade in der Kommunalpolitik wird häufig nur die erste Dimension betrachtet. Der Stabilitätswürfel sorgt dafür, dass alle entscheidenden Faktoren einbezogen werden.
Es reicht nicht zu sagen, man will gestalten. Man muss gezeigt haben, dass man es kann - auch in der jeweiligen Größenordnung der Kommune (z.B. Führung von 10 oder 100 Mitarbeitern macht einen Unterschied; auch Einheits- oder Samtgemeinde) oder der anstehenden Projekte.
Ein Bürgermeister ist kein Azubi!
Förderung folgt Qualität - nicht Beschlüssen
Im Wettbewerb mit andere Kommunen in ganz Deutschland reicht ein Ratsbeschluss allein nicht aus. Fördermittel werden dort vergeben, wo Projekte überzeugen: mit einem passendem Nutzungskonzept (hier Sportförderung), realistischen Kosten und einem erkennbaren Mehrwert für die Stadt und Region. Wer den Eindruck erweckt, es gehe nur noch um Warten auf den Förderbescheid, verkennt den Wettbewerb um knappe Mittel. Ein gutes Förderprojekt braucht mehr als die eigene Zustimmung - es braucht Substanz.
Radweg nach Settrup:
Seit Jahrzehnten angekündigt - nicht umgesetzt
Der Radweg nach Settrup ist kein neues Thema. Seit den 80-iger Jahren wird er angekündigt, geprüft und vertragt. Generationen von Schülern*innen, Pendlern und Freizeitradlern warten bis heute auf eine sichere Verbindung. Gute Kommunalpolitik muss verbindlich sein; sie misst sich nicht an Absichts-erklärungen, sondern an gut umgesetzten Projekten - gerade dort, wo Sicherheit auf dem Spiel steht.
Bastion: Stillstand am Wahrzeichen der Stadt
Die Bastion auf der Schlossinsel gilt als eines der Aushängeschilder Fürstenaus. Restaurierungs- und Sanierungskosten sind daher kein totes Kapital. Gerade hier hätte man zeigen können bzw. zeigen müssen, wie Fördermittel sinnvoll, zügig und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Statt dessen vergingen rund 3 Jahre ohne greifbares Ergebnis. Bundesförderungen wurden zurück gegeben, städtische Mittel wurden aktuell aus dem Haushalt bis 2028 gestrichen. Übrig bleibt ein beschädigtes Vertrauen - in Planung, Umsetzung und Verläßlichkeit.
50% bzw. 3 Mio. € teurer als vergleichbare Neubauten
Die finanziellen Rücklagen der Samtgemeinde sind aufgebraucht! Investitionen müssen komplett über Kredite finanziert werden. Belastungen für Zins und Tilgung belasten das Jahresergebnis weiter. Dann diese Beispiel Neubau Feuerwehrhaus 3 Mio. € über vergleichbare Projekte. Wichtige andere Aufgaben sind dadurch nicht möglich! Beim Schwimmbad plant man auch groß statt vernünftig. Woher soll das Geld kommen? Verantwortung sieht anders aus!
2 Jahre nach Bürgerentscheid -
Status quo erfordert Neubewertung
Der Bürgerentscheid in 2024 liegt 2 Jahre zurück. Seitdem haben sich die wichtigsten Rahmenbedingungen deutlich verändert - vor allem die Kosten.
Politik darf diese Entwicklung den Bürgerinnen und Bürgern transparent darstellen.
Dieser Faktencheck stellt die Verändrungen dar.




.jpg/picture-200?_=19d62d22e33)
.jpg/picture-200?_=19d62d22203)
.jpg/picture-200?_=19d62d21917)
.jpg/picture-200?_=19d62d211fb)
_1.jpg/picture-200?_=19d62d33b21)